Was ist KI Engineering?
KI Engineering ist die ingenieurmäßige Umsetzung von KI-Systemen: Architektur, Datenflüsse, Integrationen, Evals, Deployment und Betrieb. Im Unterschied zu PoCs und Demos zielt KI Engineering auf KI-Implementierung, die freigabefähig in Produktion läuft – mit messbarer Qualität, steuerbaren Kosten und belastbaren Nachweisen für Security, Datenschutz, Einkauf und Revision.
Wo steigt Cognitrace in ein KI-Vorhaben ein?
Wir steigen dort ein, wo das Vorhaben gerade steht: bei Cloud- und Datenplattformen, bei der Auswahl tragfähiger Use Cases, bei der Umsetzung in AI Engineering Sprints oder beim Review bestehender AI Agents im Betrieb. Nicht jedes Projekt startet mit einem Workshop – häufig existieren bereits produktionsnahe Workflows, bei denen Kosten, Qualität oder Nachweise ungeklärt sind.
Was ist der Unterschied zwischen AI Use Case Workshops und AI Engineering Sprints?
AI Use Case Workshops klären, welche KI-Vorhaben technisch, wirtschaftlich und regulatorisch sinnvoll sind (Geschäftswert, Datenlage, Integrationsaufwand, Risiko-Profil, Produktionsfähigkeit). AI Engineering Sprints setzen einen priorisierten Use Case als lauffähiges System um – kein Foliensatz, keine isolierte Demo.
Was liefert ein AI Engineering Sprint konkret – PoC oder produktionsnahes System?
Ein Sprint endet nicht mit Folien oder einer Demo. Wir liefern ein lauffähiges System auf einem klar definierten Use Case – inklusive Architekturentscheidung, Integrationen, Eval-Setup, Deployment-Pfad und Übergabedokumentation. Ob der unmittelbare Go-Live erfolgt oder zuerst gehärtet wird, hängt vom Risiko-Profil, Datenzugriff und internen Freigaben ab. Die Architektur ist von Tag 1 auf Produktion ausgelegt.
Wann ist Cloud & Data Platform Engineering der richtige Einstieg?
Wenn KI-Vorhaben an Datenzugriff, Berechtigungen, Security-Freigaben, fehlenden Schnittstellen oder instabilen Deployment-Strukturen hängen. Produktive AI Agents benötigen saubere Datenflüsse, IAM, Logging/Monitoring, CI/CD, Kostenstruktur und klare Verantwortlichkeiten im Betrieb.
Wie integriert sich ein KI-System in bestehende Infrastruktur (SAP, On-Prem, Cloud, Legacy)?
Integrationen erfolgen über freigegebene Schnittstellen und Betriebswege: SAP-Anbindungen, bestehende Datenplattformen, APIs, Datenbanken, Event-Systeme sowie sichere On-Prem/Cloud-Verbindungen. Vendor-Lock-in wird reduziert: Modelle, Vektor-Stores, Tools und Orchestrierung bleiben soweit möglich austauschbar.
Wie werden Compliance, DSGVO, EU AI Act und Auditierbarkeit berücksichtigt?
Auditierbarkeit ist Teil der Architektur: Logging relevanter Inputs/Outputs, Modell-/Prompt-Versionierung, nachvollziehbare Datenflüsse, definierte Modellgrenzen, Rollen-/Berechtigungskonzepte und Betriebsdokumentation. In regulierten Umfeldern werden zusätzlich Guardrails, Human-in-the-Loop, Audit Trails und Freigabeprozesse eingeplant, damit Revision, Datenschutz und Security die Systemkette nachvollziehen können.
Wie wird Qualität im Betrieb gemessen (Drift, Halluzinationen, Fehlerquoten)?
Wir arbeiten mit Evals statt Bauchgefühl. Für kritische Use Cases entstehen Testsets, Metriken und Monitoring auf Output-Qualität, Fehlerverhalten, Latenz, Kosten und Tool-Nutzung. Drift wird über kontinuierliche Re-Evaluation gegen Goldstandard-Daten erkannt. Bei kritischen Pfaden kommen Guardrails, Human-in-the-Loop und strukturierte Outputs zum Einsatz.
Was passiert nach einem AI Engineering Sprint – wer betreibt das System?
Standard ist die Übergabe an das interne Team mit Runbook, Deployment-Pfad (CI/CD), Monitoring und Eval-Setup. Wenn intern noch keine AI-Ops-Kapazität existiert, kann der Betrieb temporär begleitet werden – bis das System eigenständig betriebsfähig ist. Für bestehende Systeme greift AI FinOps & Production Review als regelmäßiger Gesundheits-Check.
Wie werden laufende Kosten transparent gemacht und kontrolliert?
Kosten werden vor dem Go-Live pro Use Case und Workflow modelliert (Modellnutzung, Tokenvolumen, Tool-Aufrufe, Datenmengen, Infrastruktur). Im Betrieb entstehen Cost Attribution pro Use Case/Modell/Workflow sowie FinOps-Maßnahmen, um Kostentreiber sichtbar zu machen und zu senken.
Wann ist AI FinOps & Production Review sinnvoll?
Wenn AI Agents oder LLM-Workflows bereits produktiv/produktionsnah laufen und Kosten steigen, Qualität schwankt oder Nachweise fehlen. Wir prüfen Architektur, Observability, Eval-Befunde, Drift, Kostentreiber und Governance-Lücken und liefern eine priorisierte Optimierungs-Roadmap inklusive konkreter Maßnahmen für Modelle, Prompts, Tools und Infrastruktur.
Welche internen Rollen werden typischerweise benötigt?
Typisch sind ein fachlicher Owner für den Prozess, ein technischer Ansprechpartner für Daten-/Systemzugänge und punktuell Security/Datenschutz/Betrieb. Der interne Aufwand hängt vom Vorhaben ab; in frühen Phasen reichen kurze Abstimmungen und Zugriffsklärungen, in Sprints werden Tests und Freigaben gezielt eingebunden.